Antje Mönning verteidigt ihren Parkplatz-Strip

WEGEN EINES STRIPS AUF EINEM PARKPLATZ SOLL DIE SCHAUSPIELERIN ANTJE MÖNNING 1200 EURO STRAFE ZAHLEN. DAGEGEN WEHRT SIE SICH UND BESCHREIBT DIE AKTION NUN AUSFÜHRLICH AUS IHRER SICHT.

Foto: wtp

 

Ein Strip auf einem Parkplatz, ein Strafbefehl und ein Widerspruch: Mit dieser Geschichte ist die Schauspielerin Antje Mönning (40, „Um Himmels Willen“) in die Schlagzeilen geraten. Die bekennende Exhibitionistin hatte auf einem Parkplatz lasziv getanzt und dabei auch ihren Rock gehoben. Was sie zunächst nicht wusste: In dem Wagen vor dem sie strippte saßen Zivilpolizisten, die sie bei ihrem Tanz filmten. Wegen der Erregung öffentlichen Ärgernisses bekam Mönning einen Strafbefehl, gegen den sie sich wehrt.

Gegenüber „Bild“ beschreibt sie die Geschehnisse nun ausführlich. Sie könne in ihrem Verhalten keine Straftat erkennen, sagt sie demzufolge. Hätten die Polizisten sie aufgefordert aufzuhören, wäre sie dem sofort nachgekommen. „Anstatt mit mir zu reden, hat die Polizei eine Videoaufnahme gemacht, ohne mich darüber zu informieren. Das finde ich nicht richtig.“

„Wünsche mir mehr Toleranz“

In ihrer Erklärung wird Mönning dann grundsätzlich: „Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, in der man nicht mehr unbefangen herumblödeln kann, in der jeder heimlich auf Video aufgezeichnet wird, in der Menschen einander verklagen, anstatt miteinander zu reden und in der Toleranz und Akzeptanz bald nur noch als Fremdwörter im Duden existieren?“, fragt sie.

Sie habe mit ihrem Tanz niemandem geschadet und wünsche sich mehr Toleranz gegenüber Menschen, die sich nicht in ein Schema pressen lassen wollen.

Source :

waz-online

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


eighteen − 15 =