Bissendorf-Trainer: Die Niederlage geht auf meine Kappe

Foto: Stefan Gelhot

 

Die Niederlage geht voll auf meine Kappe“, sagte TVB-Trainer Henning Sohl. Die offensive 5:1-Abwehr funktionierte überhaupt nicht. Schnell führte Cloppenburg 3:0. Nach nicht einmal drei Minuten nahm der TVB-Trainer eine Auszeit. „Ich musste reagieren und wir haben unsere Abwehr auf 6:0 defensiv umgestellt“, erklärte Sohl. Auch die Maßnahme, offensiv mit zwei Kreisläufern zu agieren (Simon Mayer und Gero Seger/Marius Kluwe), um dem Rückraum mehr Raum zu verschaffen, fruchtete nur bedingt – Cloppenburg stellte sich schnell darauf ein und führte zur Pause 16:13.

Bissendorf kam nach der Pause besser ins Spiel, und als Hendrik Sander per Siebenmeter auf 18:19 verkürzte, keimte Hoffnung auf. Doch dann folgte eine Phase, für die auch der Trainer keine richtige Erklärung hatte. „Ich habe selten so viele technische Fehler und leichte Ballverluste bei meinen Spielern gesehen“, sagte er. Cloppenburg nutzte die Schwächen der Gäste gnadenlos aus. „Die Möglichkeiten waren da, dass wir zum 19:19 ausgleichen, aber stattdessen sind wir eingebrochen“, meinte Sohl. Schwachpunkt bei den Bissendorfern waren auch die Torhüter, die kaum einen Ball abwehren konnten.

Doch Henning Sohl wäre nicht Henning Sohl, wenn er sich nicht schützend vor seine Spieler stellen würde. „Das Spiel habe ich verloren. In den entscheidenden Phasen habe ich keinen Einfluss mehr nehmen können. Egal was ich versucht habe, es klappte nicht. Dennoch werden wir die Köpfe nicht hängen lassen, denn was wir bisher erreicht haben, hatte uns wohl kaum einer zugetraut“, meinte der Trainer, der jetzt zwei Wochen Zeit hat, seine Spieler wieder aufzubauen.

Source :

noz.de

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