Eingeschlafen und abgetrieben: EU-Grenzschützer retten Touristin auf Luftmatratze aus Seenot

Foto: Frontex

 

Fast einen ganzen Tag trieb die russische Touristin Olga Kuldo auf einer Luftmatratze über das Mittelmeer. Sie war beim Baden an der Küste der griechischen Insel Kreta auf der Matratze eingeschlafen und dann in starker Strömung abgetrieben. Dass sie gefunden wurde, gleicht einem Wunder.

Die 55-jährige russische Touristin war beim Baden am Strand am 27. Juni auf ihrer Luftmatratze eingeschlafen und von der Strömung aufs offene Meer abgetrieben worden, wie die „Dailymail“ berichtet.

Über 20 Stunden auf dem Meer

Demnach hatte ihr Ehemann die Küstenwache alarmiert, nachdem seine Frau nicht vom Baden zurückgekommen war. Doch eine Suchaktion mit Boot und Jet-Ski blieb erfolglos. Am nächsten Tag rief die Küstenwache die Grenzschutzagentur Frontex zu Hilfe. Ein slowakisches Frontex-Flugzeug sichtete die Frau schließlich um 10.40 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war Olga Kuldo schon über 20 Stunden auf dem Meer. Ein Boot der griechischen Küstenwache zog die Frau anschließend aus dem Meer.

Völlig unterkühlt, mit starkem Sonnenbrand und Herzproblemen wurde Olga Kuldo schließlich ins Krankenhaus eingeliefert. Sie hatte großes Glück, dass sie die Strapazen überlebt hat. Ihre Körpertemperatur war durch auf 32 Grad abgekühlt, denn die Nacht war kalt und es wehte starker Wind. Sogar ein kleines Gewitter war an dem Abend über sie hinweggezogen. Ihre Tochter reagierte laut “Daily Mail” auf sozialen Medien: “Wunder geschehen.”

Source :

Focus Online

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


eighteen − seventeen =