Ermittler: Sechs Messerstiche – vier davon tödlich!

Foto: Meike Wirsel

 

Im Fall der ermordeten Iulia F. (15) aus Viersen (NRW) haben Ermittler am Donnerstag neue Details bekannt gegeben: So sagte Chef-Ermittler Ingo Thiel, dass die 15-Jährige sechs Messerstiche in den Oberkörper erlitt – allein vier davon wären tödlich gewesen!

Die Tatwaffe: laut Thiel ein „herkömmliches Küchenmesser“ mit einer Klingenlänge von 15 Zentimetern.

Mord-Motiv Trennung

Iulias Ex-Freund Matyu K. (17) steht unter Mordverdacht, sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Er ist arbeitslos, ging auch nicht mehr zur Schule. Der Bulgare hatte dem Mädchen rumänischer Herkunft auf dem Heimweg von der Schule aufgelauert, sie niedergestochen und tödlich verletzt, sagten die Ermittler.

Als Grund nannten sie die Trennung der Teenager. Thiel: „Matyu sagte, er würde Iulia töten, sollte sie einen neuen Freund haben.“ An der Kleidung des 17-Jährigen hatten die Ermittler Blutspuren des Mädchens gefunden.

Der Staatsanwalt fügte hinzu: „Die Tat war heimtückisch, daher als Mord zu werten. Der Täter hatte Iulia aufgelauert, dann das Messer gezogen.“

Matyu K. hatte sich einen Tag nach dem Verbrechen bei der Polizei gestellt, aber bisher zu der Tat geschwiegen. Der Hinweis auf K. kam von einer Freundin von Iulia, sagte Ermittler Thiel.

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