Mutmaßlicher Vergewaltiger vom Englischen Garten vor Gericht

Foto: Bayerischer Rundfunk 2018

 

Es war ein abscheuliches Verbrechen. Im Dezember 2016 wurde eine Joggerin im Englischen Garten vergewaltigt. Sie überlebte zwar, doch schnell stellte sich heraus, der Täter hatte schon einmal zugeschlagen. Seit heute muss er sich vor Gericht verantworten.

Die Münchner Joggerin war im Englischen Garten bei Oberföhring überfallen worden. Der Täter hat die 45-Jährige mit ihrem eigenen Stirnband gedrosselt, bis sie bewusstlos wurde, und sie dann vergewaltigt.

Opfer hätte erfrieren können

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt: Der 28-Jährige ist es gewesen, und er nahm den Tod der Frau in Kauf. Er ließ sie schwer verletzt und teilweise unbekleidet zurück, in einem uneinsehbaren Gebüsch bei gerade einmal zwei Grad – die Frau hätte erfrieren können. Sie konnte sich dann aber noch bis zu einem Gasthof schleppen und Hilfe holen.

Zweite Vergewaltigung in Rosenheim

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus: Dieselbe DNA-Spur führt auch zu einem Fall in Rosenheim. Am Inndamm war eine 25-jährige Spaziergängerin vergewaltigt worden.

Der jetzt angeklagte 28-Jährige ist gebürtiger Türke, war erst wenige Wochen davor mit seiner Familie nach Rosenheim gekommen und hatte unter falscher Identität Asyl beantragt.

Source :

BR

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


12 + ten =