Real setzt auf Tuchels Freigabe für Neymar

Der nächste Megatransfer?

Foto: imago/Imaginechina

 

Der Flirt von Real Madrid mit Paris St. Germains Superstar Neymar will einfach nicht enden. Ob aus der Zuneigung aber eine Liaison wird, soll PSG-Coach Thomas Tuchel entscheiden. Ein Megatransfer der “Königlichen” käme indes überraschend.

Bei der Suche nach einem Nachfolger für den zu Juventus Turin abgewanderten Weltfußballer Cristiano Ronaldo darf Champions-League-Seriensieger Real Madrid nach Medienberichten weiterhin auf die Verpflichtung von Neymar hoffen. Der französische Meister Paris Saint-Germain wolle die Entscheidung über einen Transfer des 26 Jahre alten Brasilianers, an dessen eigenem, unbedingten Wechselwunsch zu den “Königlichen” zuletzt allerdings Zweifel aufkamen, dem neuen Trainer Thomas Tuchel überlassen, berichtete der stets gut informierte spanische Radiosender Onda Cero.

Die Meldung über das fortgesetzte Interesse an Neymar kommt einigermaßen überraschend. Denn noch am Mittwoch hatte Madrids Präsident einen Top-Transfer ausgeschlossen. Florentino Perez wolle sich nämlich nicht am Wechselwahnsinn beteiligen, Transfers für 200 Millionen Euro schließe der Klub aus. “Wir haben uns vor ein paar Jahren für eine andere Transferpolitik entschieden. Cristianos Abgang wird diese Pläne nicht ändern”, teilten die Königlichen der Online-Zeitung “Libertad Digital” mit.

Die plötzliche Zurückhaltung wirkt allerdings wie ein recht spontaner Sinneswandel, denn noch vor wenigen Monaten klang Perez ganz anders, wenn er über sündhaft teure Wunschspieler sprach. “Die ganze Welt weiß, dass ich ihn haben will”, sagte er noch Ende 2017 über Neymar. Auch dessen Team-Kollegen Kylian Mbappé hatte Real offenbar im Visier, aber die katarischen Klubbosse und auch Tuchel wollten auf keinen Fall auf den 19-Jährigen verzichten, versichert Onda Cero unter Berufung “auf Quellen des Verbandes von Katar”. Einem Weggang von Neymar widersetze sich Tuchel aber nicht unbedingt.

Der 44 Jahre alte Ex-Coach von Mainz und Dortmund verlange bei einem Verkauf von Neymar allerdings, so Onda Cero, dass PSG im Gegenzug einen namhaften Offensivspieler an die Seine holt. Im Gespräch sei bei den Franzosen unter anderen der Argentinier Paulo Dybala. Der 24 Jahre alte Profi von Juventus Turin soll auch den FC Bayern München interessieren. Juventus will Medienberichten zufolge einige Spieler verkaufen, um die Verpflichtung von Ronaldo finanzieren zu können.

Source :

n-tv.de

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