Südkorea-Präsident kommt Norden entgegen

Vereinigungsminister Cho Myoung Gyon (l.) schüttelt dem Nordkoreaner Ri Son Gwondie die Hand. Foto: AP

 

Vertreter der Regierungen Süd- und Nordkoreas haben sich jüngst erstmals seit mehr als zwei Jahren zu Gesprächen getroffen. Laut Südkoreas Präsident Moon wäre so etwas auch auf höchster politischer Stufe möglich. Das Ziel dabei sei klar.

Südkoreas Präsident Moon Jae In ist zu einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un “unter den richtigen Bedingungen” bereit. Falls “konkrete Ergebnisse” erzielt werden könnten, würde er einem Treffen zustimmen, sagte Moon. Die Verhinderung eines weiteren Krieges sei das Ziel. Er betonte, dass er sich für weitere Gespräche zwischen den beiden Koreas einsetzen werde.

Südkorea verlangt aber weiter den Verzicht auf Atomwaffen. Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel sei ein grundlegendes Ziel, das niemals aufgegeben werde, sagte Präsident Moon weiter. Zudem drohte er mit weiteren Sanktionen, sollte es von Nordkorea neue Provokationen geben.

Vertreter der Regierungen in Seoul und Pjöngjang hatten sich am Dienstag erstmals seit über zwei Jahren getroffen und vereinbart, alle bilateralen Angelegenheiten im Dialog zu klären. Zudem soll es wieder Gespräche zwischen den Armeen geben, um Missverständnisse an der hochgerüsteten Grenze zu vermeiden.

In den vergangenen Monaten waren die Spannungen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogrammes stark gestiegen. Das isolierte Land verstößt mit seinen Tests gegen UN-Sanktionen und ist mit zahlreichen Sanktionen belegt worden.

Source :

n-tv.de

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