Verkehrssenatorin Regine Günther spekuliert über autofreie Innenstadt

Foto: Dpa

 

Am Mittwoch beginnt in Berlin eine internationale Mobilitätskonferenz, zu der die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther Verkehrsexperten aus Berliner Partnerstädten eingeladen hat. Über Verkehrskonzepte der Zukunft soll beraten werden.

Im Vorfeld der Konferenz war die Berliner Senatorin viel unterwegs und hat sich in anderen Großstädten umgesehen. So gibt es zum Beispiel in der französischen Hauptstadt Planungen, Autos aus dem Bereich des Innenstadt am Pariser Louvre ganz heraushalten. Und in einem Interview mit dem Inforadio des rbb erklärte die Verkehrssenatorin am Mittwochmorgen, dass sie sich ein derartiges Model einer autofreien Innenstadt auch für Berlin vorstellen könnte. Man müsse sich aber auch anschauen, welche Erfahrungen Paris damit machen werde uznd wie die Akzeptanz solcher Pläner sei. Grundsätzlich ist für die Senatorin aber in Sachen autofreies Berlin “nichts ausgeschlossen, aber es muss funktionieren.”

Gegenwärtig läuft noch eine Machbarkeitsstudie für eine Straße “Unter den Linden” ohne private Autos. “Wenn es funktioniert, wird es Realität, nur wir müssen uns natürlich, bevor wir das machen, auch die Implikationen genau angucken”, und in diesem Prozess sei man gerade, sagte die Verkehrssenatorin.

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


seventeen − eight =