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Sie folgten dem Ruf der Freiheit: Am Montagmorgen rissen in Dresden (D) vier Zebras aus einem Weihnachtszirkus aus. Sie sollten eigentlich für die Premiere am Mittwoch proben. Aber die Tiere hatten ganz andere Pläne. Sie galoppierten kurzerhand aus dem Zelt heraus ins Freie. Dass sie nicht die heimische Savanne, sondern bestenfalls eine grüne Winterwiese vorfanden, störte sie offenbar nicht.

Zirkusleute und Polizei machten sich sofort auf, die Zebras wieder einzufangen. Eines der Tiere blieb in der Nähe und liess sich rasch einfangen, wie die «Bild» berichtet. Die anderen drei mussten gejagt werden. Es kam zu einer regelrechten Hatz. Bis zu sieben Streifenwagen fuhren den Tieren im Stadtzentrum zwischen Kongresszentrum, Landtag und Elbufer hinterher.

«Ein Zebra hat zugetreten»

Die Jagd zog sich hin. Das letzte Zebra konnte erst mehrere Kilometer vom Zirkus entfernt eingefangen werden. Die Tiere wurden anschliessend wieder in den Stall gebracht. Für eines der Zebras war der Stress der Jagd aber zu gross: Es starb kurze Zeit später an Herzversagen. Auch die Polizei kam nicht ungeschoren aus der Elbsafari: Ein Polizist wurde verletzt. «Ein Zebra hat zugetreten», sagt ein Behördensprecher der Zeitung. (krj)

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