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Der Krieg Ist in Einer Sackgasse Angelangt – Oberbefehlshaber Der Ukrainischen Streitkräfte Zaluzhny


Nach Angaben der Ukraine seien in den letzten 24 Stunden mehr als 100 Siedlungen unter Artilleriebeschuss russischer Streitkräfte geraten. Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine sprach darüber, wie er die weitere Entwicklung des Krieges sieht.

Russische Truppen griffen die Stellungen der ukrainischen Truppen in den Richtungen Kupjanski, Bachmutski, Awdejewski, Marinski und Schachtarski an, waren jedoch erfolglos. Dies geht aus dem Bericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine hervor.

Die Ukraine gibt an, dass in den letzten 24 Stunden mehr als 100 Siedlungen in den Regionen Tschernihiw, Sumy, Charkow, Lugansk, Donezk, Saporoschje, Cherson und Nikolajew unter Artilleriebeschuss geraten seien.

Dutzende Dörfer und Städte wurden Luftangriffen ausgesetzt. Es gibt zivile Opfer.

EU-Außenbeauftragter Josep Borrell sicherte Kiew Unterstützung zu: „Moskau sollte sich keine Illusionen machen: Andere Krisen werden unsere Aufmerksamkeit nicht von der Ukraine ablenken. Unsere Unterstützung wird so lange wie nötig fortgesetzt.“

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sei am Donnerstagabend eine ukrainische Drohne über dem Schwarzen Meer abgeschossen und fünf weitere über der annektierten Krim abgefangen worden.

Russland gibt an, dass seine Streitkräfte präzisionsgelenkte Raketenwaffen einsetzen, um die militärische Infrastruktur der Ukraine anzugreifen.

„Der Krieg geht in ein Positionsstadium über“

Nach Angaben des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, Valery Zaluzhny, geht der militärische Konflikt in eine neue Phase des Stellungskriegs mit statischen und langwierigen Kämpfen über. 

Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland sei „in einer Sackgasse angelangt“ und es besteht die Gefahr, dass er sich über viele Jahre hinzieht, ohne dass es auf beiden Seiten zu Durchbrüchen kommt. Dies sagte Zaluzhny in einem Interview mit The Economist.

„Wir müssen die Kraft neuer Technologien nutzen“, sagte Zaluzhny. Seiner Meinung nach besteht das größte Risiko eines Grabenkriegs darin, dass er sich über Jahre hinziehen und den ukrainischen Staat erschöpfen könnte.

„Russland hat mindestens 150.000 Menschen getötet. In jedem anderen Land hätten solche Verluste den Krieg gestoppt“, bemerkte der Oberbefehlshaber.

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